Missionarisch sein heißt für uns…

06. April, 2019

  • … einen weiten Blick zu haben – so wie von einem Leuchtturm.
  • …zu fragen: „Was brauchen die Menschen, was bewegt sie heute?“
  • … uns mit den Menschen auf die Suche machen nach dem Leben in Fülle, das uns verheißen ist.
  • …zu schauen, welche Resonanz wir aus Glauben heraus geben können – in unseren unterschiedlichsten Lebensbezügen.

 

Dabei ist uns die EmmausWegGemeinschaft wichtig. Mit anderen machen wir uns gemeinsam auf die Suche, wie Leben gelingen kann und wie wir uns stärken und senden lassen. Sie ist uns Stärkung durch Wort und Brot und das gemeinsame Unterwegssein. Es ermutigt uns, uns mit anderen an Jesus auszurichten, der mit uns auf dem Weg ist wie mit den Emmausjüngern.

 

Unser Missionsverständnis

steckt in dem „Ite missa est.“ am Ende des Gottesdienstes, „Geht, ihr seid gesendet!“ Zuerst muss ich von Gott gesendet sein, um dann für andere auf „Sendung“ sein zu können.

Diese Mission nehmen wir mit in unser ganz alltägliches Leben:

  • in unseren pastoralen Dienst in verschiedenen Pfarrverbänden im Speckgürtel von München, in denen wir beide seelsorglich unterwegs sind,
  • in unsere Beziehung als Ehepaar – dabei erachten wir es als großes Geschenk, dass wir den Glauben miteinander leben können,
  • in unseren Umgang mit unseren Kindern, ihren Partnern und Freunden und Enkel.

Wir wollen uns gegenseitig und ihnen offen begegnen. Dazu gehört auch, dass wir uns ganz bewusst den Verhakungen und Baustellen im eigenen Leben und Zusammenleben stellen.

 

Missionarisch sein ist für uns eine Haltung, die ausstrahlt.

Das zeigt sich in meinem Umgang mit den Menschen, mit denen ich lebe und denen ich begegne.

Da kann ein freundliches Gespräch über den Ladentisch auch schon „missionarisch“ sein, jemanden etwas Zugewandtes, Aufrichtendes zu sagen oder auch einfach nur mal zuhören…

 

Gaby und Michael Franke, EmmausWegGemeinschaft