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	<title>Allgemein Archive - Missionsschwestern</title>
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	<description>vom Heiligsten Erlöser</description>
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	<title>Allgemein Archive - Missionsschwestern</title>
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	<item>
		<title>Hab Mut &#8211; steh auf</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/hab-mut-steh-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2026 09:20:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[„Wie ein großes Klassentreffen“<br />
<br />
Diesen Eindruck äußerte eine Ordensfrau, die ich beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg getroffen habe.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Wie ein großes Klassentreffen“</strong></p>
<p>Diesen Eindruck äußerte eine Ordensfrau, die ich beim 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg getroffen habe. Tatsächlich: es versammelten sich dort vor allem die Organisationen, Gemeinschaften und kirchliche Gruppierungen, die regelmäßig bei solchen Veranstaltungen vertreten sind und auch diesmal wieder ein buntes und vielfältiges Bild von Kirche zeichneten. In schon liebgewordener Tradition waren auch wir Missionsschwestern – diesmal verstärkt durch Mitglieder der EmmausWegGemeinschaft &#8211; zusammen mit den Missionsärztlichen Schwestern an einem gemeinsamen Stand auf der Kirchenmeile präsent.</p>
<p>Am wunderschönen Mainufer konnte man über die große Bandbreite der Gruppen staunen, sich über Angebote informieren, sich musikalisch-kreativ betätigen oder bei kulinarischen Köstlichkeiten mit Vertreter:innen der Organisationen ins Gespräch kommen. Auch wir hatten uns wieder einige kreative Besonderheiten, passend zum Motto des Katholikentags „Hab Mut, steh auf!“, ausgedacht: auf zwei Holzstühlen gab es die Gelegenheit, „Mutmach-Botschaften“ niederzuschreiben: was hilft mir, aufzustehen und mutig weiterzugehen? Kinder durften aus Luftballons gebastelte Stehauf-Figuren beschreiben oder bemalen, Bausteine mit ihren Mutmachern beschriften und so am Mut bauen. An einer Litfaßsäule waren mutmachende Statements von Schwestern aus den unterschiedlichen Ländern nachzulesen, in denen unserer beiden Gemeinschaften tätig sind. Und schließlich durften die Besucher:innen Reflektorbänder mitnehmen, mit denen man mutig auch im Dunkeln unterwegs sei konnte!</p>
<p>Neben zahlreichen Kirchenvertretern war das Highlight an unserem Stand natürlich der Besuch des Bundespräsidenten, der sich Zeit nahm, um sich über unsere Tätigkeiten zu informieren. Selbstredend, dass auch er und seine Gattin Mutmach-Botschaften auf den Stühlen hinterließen!</p>
<p>Für uns war es wieder ein wunderbares Gemeinschaftserlebnis, zusammen mit Frauen aus der EmmausWegGemeinschaft und den Missionsärztlichen Schwestern am Stand zu sein und mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Oft entwickelten sich aus neugierigem Interesse tiefe Gespräche über Fragen, Nöte und Verletzungen einzelner Menschen, die uns berührt haben und weiter beschäftigen. Ein schönes, hilfreiches und niederschwelliges Angebot &#8211; gerne wieder in zwei Jahren in Paderborn, beim 105. Deutschen Katholikentag!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sr. Renate Drexler, Wien</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Berührende Begegnungen</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/beruehrende-begegnungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 May 2026 07:46:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen befinden wir uns, Sr. Teodora und ich bei unseren Mitschwestern in Japan.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen befinden wir uns, Sr. Teodora und ich bei unseren Mitschwestern in Japan. Sozusagen ein kleiner „Katholikentag“ innerhalb unserer Kongregation.</p>
<p>Die Begegnungen heute in einem Therapiezentrum für Menschen mit psychischen Belastungen erinnert mich in manchem an die Erzählungen, die wir in den Wochen zwischen Ostern und Pfingsten als Tageslesung in der Liturgie aus der Apostelgeschichte hören.</p>
<p>Da werden dem Petrus und Paulus ja auch immer wieder Fragen nach ihrem Glauben und ihrer Hoffnung gestellt, nach ihren Erfahrungen mit Jesus Christus. Ähnlich erging es uns heute in dieser Gesprächsrunde – wo wir drei Missionsschwestern &#8211; Sr. Sawa aus Japan, Sr Teodora aus der Ukraine und ich aus dem deutschen Kontext mit vielen tiefsinnigen Fragen eingeladen waren, von unserem Glauben Zeugnis zu geben. Mit großer Betroffenheit wurde auch die Kriegssituation in der Ukraine thematisiert. „Was kann ich hier in Kagoshima tun? Der Krieg in der Ukraine macht mich traurig. Warum hat das Böse so viel Macht?“</p>
<p>Manche Fragen konnten wir beantworten, manche Sorge und Sehnsucht miteinander teilen und eine Verbundenheit über tausende Kilometer Entfernung spüren. Es war eine berührende, bereichernde Begegnung mit dieser Partnerorganisation unserer Schwestern in Japan. Natürlich brauchten die Worte Übersetzung und Erläuterung; die Begegnung von Herz zu Herz hat es da einfacher.</p>
<p>Am Ende formulierte ein Teilnehmer. „Ich lese oft bei KI und will Jesus besser verstehen. Jetzt habe ich Jesus und seine Botschaft in drei Gesichtern entdeckt.“<br />
Besseres kann uns nicht passieren. Arrigato!/ Dankeschön!</p>
<p><strong>Sr. Ruth Maria Stamborski, zur Zeit in Kagoshima, Japan</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Katholikentag in Würzburg</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/katholikentag-in-wuerzburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 May 2026 11:10:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Bald ist es soweit:<br />
<br />
Unter dem biblischen Leitgedanken „Hab Mut, steh auf!“ (Mk 10,49) findet der 104.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist es soweit:</p>
<p>Unter dem biblischen Leitgedanken „Hab Mut, steh auf!“ (Mk 10,49) findet der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg statt.</p>
<p>„Hab Mut, steh auf!“ für gerechten Frieden, gegen Hass, Gewalt und Ausgrenzung, für die Botschaft des Evangeliums, für das Leben …</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir Missionsschwestern sind dabei und freuen uns, wenn wir dich, wenn wir Sie, an unserem <strong>Stand in der Kirchenmeile – FB-H-15 –</strong> begrüßen dürfen.</p>
<p>Wir laden zu Begegung, Austausch und spielerisch-kreativen Angeboten zum Leitgedanken „Hab Mut, steh auf!“ ein.</p>
<p>Wir freuen uns auf ermutigende, bestärkende Begegegnungen …</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-16004" src="https://missionsschwestern.de/wp-content/uploads/2026/05/Katholikentag-300x112.jpg" alt="" width="300" height="112" srcset="https://missionsschwestern.de/wp-content/uploads/2026/05/Katholikentag-300x112.jpg 300w, https://missionsschwestern.de/wp-content/uploads/2026/05/Katholikentag-768x287.jpg 768w, https://missionsschwestern.de/wp-content/uploads/2026/05/Katholikentag-500x187.jpg 500w, https://missionsschwestern.de/wp-content/uploads/2026/05/Katholikentag.jpg 1013w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Sr. Marita Meister, Stadl</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Segnung des Klosters in Birkenstein</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/segnung-des-klosters-in-birkenstein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 May 2026 07:30:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Der 01. Mai in Birkenstein: Strahlender Sonnenschein. Die ersten Wallfahrtsgruppen kamen schon um 8.15 Uhr zum Gottesdienst nach vierstündigem Marsch.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der 01. Mai in Birkenstein: Strahlender Sonnenschein. Die ersten Wallfahrtsgruppen kamen schon um 8.15 Uhr zum Gottesdienst nach vierstündigem Marsch. Da war es noch recht frostig am Freialtar, was jedoch der guten Laune kein Abbruch tat.</p>
<p>Um 10.00 Uhr kamen weitere Wallfahrer, die sich von Rosenheim und Niklasreuth auf den Weg gemacht haben. Diesen Gottesdienst feierte Kardinal Reinhard Marx mit uns zur Eröffnung des Marienmonats Mai. In seiner Predigt warb er um Frieden, den die Welt so nötig hat. Kriege fangen schon mit dem Sprachgebrauch an – so der Kardinal -, wenn Mitmenschen durch Worte kleingemacht werden, Misstrauen gesät wird. Es sei unsere Aufgabe als Christen, dafür zu kämpfen, dass alle Menschen in unserem Umfeld in ihrer Verschiedenheit, sei es kulturell, religiös oder in ihrer je eigenen Art, miteinander gut leben können. Dann wird das Wasser des Alltags (was oft trüb ist) zu Wein gewandelt, so wie Jesus im heutigen Evangelium der Hochzeit zu Kana die Not der Hochzeitsgesellschaft wandelte. Die Rolle Marias als Fürsprecherin, sei besonders hier in Birkenstein von großer Bedeutung.</p>
<p>Nach dem Gottesdienst segnete Kardinal Marx die Räume des frisch renovierten Klosters. Mit einem gemeinsamen Mittagessen und einem geselligen Beisammensein ging der Auftakt der Wallfahrtssaison zu Ende.</p>
<p><strong>Sr. Franziska Kaupp, Birkenstein</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Maria Magdalena. Osterzeugin. Apostelin.</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/maria-magdalena-osterzeugin-apostelin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 17:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In diesem Jahr jährt es sich zum 10. Mal, dass der Tag der Maria Magdalena am 22. Juli liturgisch als Fest aufgewertet wurde - auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesem Jahr jährt es sich zum 10. Mal, dass der Tag der Maria Magdalena am 22. Juli liturgisch als Fest aufgewertet wurde &#8211; auf ausdrücklichen Wunsch von Papst Franziskus. Damit erhält die liturgische Feier dieser Frau denselben Rang wie die Feste der Apostel.</p>
<p>In der Erzdiözese München und Freising gibt es zu diesem Jubiläum ein reiches Programm von Veranstaltungen sowie ein eigens entworfenes Bild.</p>
<p>Mit diesem Fest wird endlich anerkannt, was der biblische Befund nahelegt:</p>
<p>Maria Magdalena ist Apostelin – Zeugin der Osterbotschaft.</p>
<p>Sie ist Zeugin des auferstandenen Christus und verkündet die Botschaft von der Auferstehung des Herrn wie die übrigen Apostel.</p>
<p>Sie erfüllt die Bedingungen, die in der Apostelgeschichte für den Aposteldienst nennt (Apg 1, 21-22):</p>
<ul>
<li>Als Jüngerin Jesu ist sie auf seinem Weg dabei.</li>
<li>Sie steht beim Kreuz Jesu und an seinem Grab.</li>
<li>Sie ist die Erste, die dem Auferstandenen begegnet und verkündet: „<em>Ich habe den Herrn gesehen.“ </em>Und sie berichtete, was er ihr gesagt hatte.</li>
</ul>
<p>Schon in der Tradition der Kirche wird sie deswegen „<em>apostola apostolorum</em>“ genannt: <strong><em>Apostelin der Apostel</em></strong> (Rabanus Maurus / Thomas von Aquin).</p>
<p>Mit diesem Fest wird anerkannt, dass auch Frauen mit ihren Oster-Erfahrungen Kirche mitgestalten. Viele bekannte und unbekannte Frauen haben dies durch die Jahrhunderte getan und tun es bis heute. Mit ihrem Glaubenszeugnis sind auch sie Fundament der Kirche.</p>
<p>Grund genug, sich über diese späte Anerkennung zu freuen.</p>
<p>Noch mehr Grund, es ihr gleich zu tun:</p>
<p>Osterzeugin bzw. Osterzeuge und Apostelin bzw. Apostel zu sein und lebendig Zeugnis zu geben von der Osterbotschaft.</p>
<p><strong>Sr. Barbara Bierler, München, DIE KLOSTERWG</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>(Informationen zur Initiative in der Erzdiözese: <a href="https://frauenseelsorge-muenchen.de/maria-magdalena-apostelin-osterzeugin" target="_blank" rel="noopener">Frauenseelsorge München: Maria Magdalena. Apostelin. Osterzeugin.</a>)</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;340&#8220; Jahre Professjubiläum und Provinzversammlung</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/340-jahre-professjubilaeum-und-provinzversammlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2026 19:31:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Schwestern der Provinz treffen sich jährlich am Freitag und Samstag vor Palmsonntag. Ohne diesen fixen Termin kämen wir 35 Schwestern nie auf 48 Stunden, die wir gemeinsam in St.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Schwestern der Provinz treffen sich jährlich am Freitag und Samstag vor Palmsonntag. Ohne diesen fixen Termin kämen wir 35 Schwestern nie auf 48 Stunden, die wir gemeinsam in St. Theresia verbringen.<br />
2026 startete dieses inhaltliche Treffen mit einem schönen Auftakt. Wir feierten 340 Jahre Profess!<br />
Sr. Anni blickt in diesem Jahr auf 60 Jahre zurück, ebenso wie Sr. Birgit (die aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein konnte), Sr. Marialuise und Sr. Rosemarie haben vor 50 Jahren Profess abgelegt und vor 40 Jahren taten dies Sr. Anneliese, Sr. Raphaela und Sr. Ruth Maria. Der Festgottesdienst, dem P. Hipp vorstand, war geprägt von Dankbarkeit und tiefer Zufriedenheit. 340 Jahre erfülltes Unterwegssein mit dem Erlöser, Jesus Christus, mit der Gemeinschaft und mit vielen Menschen an den jeweiligen Einsatzorten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mit der Erinnerung an die Motivation und die Sehnsucht des Anfangs war ein gutes Fundament gelegt für die 1,5 Tage Versammlung, die dazu diente – die aktuelle Situation und Überlegungen für die Zukunft miteinander zu erörtern. Dank guter Moderation kamen wir über viele Fragen und Zukunftssorgen intensiv und konstruktiv ins Gespräch.</p>
<p>Wir waren und wir sind nicht allein unterwegs – diese Erfahrung auf dem persönlichen und gemeinsamen Weg trägt und gibt Mut für die nächste Schritt.</p>
<p><strong>Sr. Ruth Maria Stamborski, Stadl</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frohe Ostern</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/frohe-ostern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2026 18:32:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[In einem Gespräch tauchte vor meinen Augen plötzlich eine Stelle aus dem Johannesevangelium auf: der „Wettlauf“ von Petrus und dem Jünger, „den Jesus liebte“ zum Grab Jesu (Joh 20,3-9).]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Gespräch tauchte vor meinen Augen plötzlich eine Stelle aus dem Johannesevangelium auf: der „Wettlauf“ von Petrus und dem Jünger, „den Jesus liebte“ zum Grab Jesu (Joh 20,3-9). Die zwei haben sich auf den Weg gemacht, weil Maria Magdalena gelaufen kam, um zu sagen, dass der Stein nicht mehr vor dem Grab liegt. Daraufhin gehen die beiden los, sie laufen miteinander. Aber der Jünger, „den Jesus liebte“, ist schneller als Petrus. Er kommt als erster zum offenen Grab und schaut hinein, betritt es aber nicht. Dann kommt auch Petrus – mit wie viel Abstand wird nicht gesagt. Gewohnt tatkräftig geht er gleich in das Grab hinein und sieht die Tücher, offensichtlich ohne Leichnam. Eine Reaktion wird von Petrus nicht  berichtet. Was er wohl gedacht hat? Denn noch in einer zweiten Weise ist der andere Jünger „schneller“: Nach Petrus geht auch er ins Grab. Er ist der erste der Jünger, von dem gesagt wird, dass er sieht – und glaubt. Noch vor Petrus. Noch bevor sie sich eingehend mit ihrer heiligen Schrift beschäftigt und darin nach Erklärungen gesucht haben.</p>
<p>Soweit die Ostererzählung des Johannesevangeliums. Mir hat sie in diesem Jahr deutlich gemacht, dass wir wie im Leben auch im Glauben unterschiedliche Geschwindigkeiten haben und haben dürfen. Nicht immer können wir Zeichen sofort deuten. Wir brauchen Zeit. Das Tröstliche ist: Jeder und jede hat die eigene Zeit, die wir uns auch nehmen dürfen. Der Jünger, „den Jesus liebte“, hat seine Zeit, Petrus, Maria Magdalena, die anderen Jünger – und der Zögerer Thomas. Alle haben sie ihre Zeit, um zum Glauben zu kommen. Das Evangelium wertet nicht. Hauptsache, wir bleiben auf dem Weg und lassen uns von Zeichen ansprechen oder zumindest nachdenklich machen.</p>
<p>Für mich ist es ein großes, hilfreiches Geschenk, dass ich in einer Weltgegend wohne, wo Ostern mit Frühling zusammenfällt. Nach der wie tot scheinenden Natur im Winter knospt und blüht es an allen Ecken und Enden.  Wenn ich es nicht aus Erfahrung besser wüsste: unerwartet, überraschend. Das ist für mich ein starkes Zeichen, dass ich auf ein Leben aus dem Tod vertrauen darf.</p>
<p>Wir feiern Ostern. Wir feiern den Auferstandenen.  Mitten in allem, was derzeit unsere Welt beherrscht : Krieg, Tod und Gewalt. Und dem allem zum Trotz: Wir feiern das Leben! Es wird siegen.</p>
<p><strong>Sr. Anneliese Herzig, Wien</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sr. Rita verstorben</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/sr-rita-verstorben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 10:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 29.03.2026 verstarb Sr. Rita Demmeler.<br />
<br />
Geboren am 2. August 1936 in Reichau legte Sr. Rita am 3. Oktober 1963 ihre Gelübde als Missionsschwester vom Heiligsten Erlöser ab.<br />
<br />
Sr.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 29.03.2026 verstarb Sr. Rita Demmeler.</p>
<p>Geboren am 2. August 1936 in Reichau legte Sr. Rita am 3. Oktober 1963 ihre Gelübde als Missionsschwester vom Heiligsten Erlöser ab.</p>
<p>Sr. Rita zeichnete ihre Sangesfreude, Fröhlichkeit, kreatives Geschick, ein tiefer Glaube und Tatkraft aus.</p>
<p>Ihr Engagement in der Landjugend führte sie in unsere Ordensgemeinschaft, wo sie nach der Profess das Seminar für Seelsorgemithilfe in Freiburg besuchte. Es folgten pastorale Einsätze in München, Pfarrei Karl Borromäus, im Exerzitienhaus in Cham, und in den Pfarreien in Partenkirchen und Lenggries. 2011 kehrte sie nach Stadl zurück, zur Mithilfe in Speisesaal und Küche.</p>
<p>Mit großer Hingabe gestaltete sie Andachten und Kommunionfeiern, besuchte Senioren und hatte Freude an gemeinsamen Veranstaltungen, wo Gesang und schauspielerische Auftritte und Gedichte nicht fehlen durften.</p>
<p>Ihre Mitte bildete die Beziehung zu Gott und ihr treues Gebet. Freude empfand sie in der Natur. Gern war sie solange sie konnte, mit dem Radl unterwegs. In den letzten Jahren reichten kurze Spaziergänge im Garten oder auch nur der Blick aus dem Fenster.</p>
<p>Jahrzehnte hat sie sich von ihren Schmerzen nicht unterkriegen lassen; jetzt reichte die Kraft nicht mehr, um weiter zu kämpfen. Jetzt war ihr geschenkt, zu Gott heimzugehen.</p>
<p>Die Termine für den Sterberosenkranz, die Auferstehungsfeier und Beerdigung geben wir sobald als möglich bekannt.</p>
<p>Kloster St. Theresia, den 29.03. 2026</p>
<p>In Trauer und Dankbarkeit:</p>
<p><strong>                                                                  Gemeinschaft der<br />
</strong>                                      <strong>Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser<br />
</strong><strong>                                           </strong>für die Provinz Deutschland/Österreich<br />
<strong>                                                  Sr. Ruth Maria Stamborski<br />
</strong>                                   <strong>und die Angehörigen von Schwester Rita Demmeler</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Hoffnungszeichen</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/hoffnungszeichen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2026 20:18:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://missionsschwestern.de/?p=15856</guid>

					<description><![CDATA[An einen wunderschönen warmen Tag sah ich ihn,<br />
<br />
in der Sonne sitzend und genießen,<br />
<br />
so kräftig seine Farben.<br />
<br />
Sein Anblick verzauberte mich.<br />
<br />
Ich blieb stillstehen, hielt den Atem an damit er blieb,<br />
<br />
ein Staunen und ein Lächeln in meinem Gesicht.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>An einen wunderschönen warmen Tag sah ich ihn,</p>
<p>in der Sonne sitzend und genießen,</p>
<p>so kräftig seine Farben.</p>
<p>Sein Anblick verzauberte mich.</p>
<p>Ich blieb stillstehen, hielt den Atem an damit er blieb,</p>
<p>ein Staunen und ein Lächeln in meinem Gesicht.</p>
<p>Liebes Tagpfauenauge,</p>
<p>du lässt mich spüren, dass die Hoffnung die Gott verspricht ganz nah ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sr. Cäcilia Schwaiger, Birkenstein</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frühling</title>
		<link>https://missionsschwestern.de/fruehling/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphaela Wieseler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2026 19:28:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://missionsschwestern.de/?p=15837</guid>

					<description><![CDATA[In diesen Tagen bin ich öfter mit dem Rad unterwegs.<br />
<br />
Ich genieße es, in die Pedalen zu treten, meine Kraft zu spüren, den Duft von frisch gepflügter Erde zu riechen, das frische Gras und die blühenden Blumen und Sträucher zu]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In diesen Tagen bin ich öfter mit dem Rad unterwegs.</p>
<p>Ich genieße es, in die Pedalen zu treten, meine Kraft zu spüren, den Duft von frisch gepflügter Erde zu riechen, das frische Gras und die blühenden Blumen und Sträucher zu sehen.</p>
<p>Dabei blitzt ein Gebet in mir auf, dass auch immer wieder mal im Gottesdienst gesprochen wird.</p>
<p>Es lautet:</p>
<p>Gott, du bist da.<br />
Deine Gegenwart umhüllt und durchdringt uns,<br />
wie die Luft, die wir atmen,<br />
ohne die wir nicht leben können.<br />
Gib, dass wir dir ganz vertrauen<br />
und leben ohne Angst.</p>
<h6><em>(aus dem Messbuch, Tagesgebete zur Auswahl Nr.5)</em></h6>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wünsche Ihnen und mir, immer mehr in diese Haltung hineinwachsen zu können.</p>
<p><strong>Sr. Karola Kückelmann, Recklinghausen</strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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