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Wir laden ein zu Veranstaltungen: Gesprächskreise, Meditationstage, Exerzitienkurse, geistliche Begleitung,…
Wir schätzen die Begegnung mit Menschen und suchen mit ihnen den Austausch über Leben und Glauben.

Aktuelles

25 Jahre Weggemeinschaft

Einen Ort zu finden, um miteinander die Bibel zu teilen, sie in Beziehung zu unserem Leben zu setzen, von dem wir einander erzählen können… das war der Wunsch zunächst einer Gruppe hauptamtlicher Seelsorgerinnen und Seelsorger, der im ___(Monat?) 1998 zur Gründung der Weggemeinschaft führte. Schon bald öffnete sich die Gruppe für Frauen und Männer mit unterschiedlichem beruflichem Hintergrund. Mit dabei waren von Anfang an zwei Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser, darunter Sr. Michaela Maria, die dem Kreis bei allen Wechseln und Abschieden bis heute die Treue hält – sie ist jedoch nicht die Einzige aus der Gruppe, die seit 25 Jahren dabei ist. Gleichzeitig hat die Weggemeinschaft neue Mitglieder immer als Bereicherung erfahren, Interessierte sind auch künftig herzlich willkommen!

Die Missionsschwestern in Stadl sind Gastgeberinnen unserer monatlichen Treffen, die reihum von einer oder einem aus der Gruppe vorbereitet werden. Es ist gute Tradition, dass wir den Abend bei Lindentee und ein paar Knabbereien ausklingen lassen.

Den 25. Geburtstag haben wir zum Anlass genommen, uns ausnahmsweise an einem Sonntagnachmittag zu treffen. Nach dem Einratschen bei Kaffee und Kuchen auf der Terrasse nahm Sr. Ruth Maria uns mit in das Evangelium von der Speisung der Fünftausend (Markus 6,30-38). Diese war der Höhepunkt eines „Ausflugstages“ der Jünger mit Jesus, der eigentlich zum Ausruhen und Unter-sich-sein gedacht war, an dessen Ziel sie jedoch statt der erhofften Ruhe und Einsamkeit eine wartende Menschenmenge vorfanden, hungrig nach Lebens-Worten und am Ende des Tages auch nach etwas zu essen…

Vier Stationen luden zu einem kurzen Innehalten und Nachdenken ein: „Um Jesus versammelt“, „Sie berichteten ihm alles“, „Ruht ein wenig aus“ und „Gebt ihr ihnen zu essen“. Im anschließenden Austausch kam zur Sprache, was an diesen Aspekten uns jeweils wichtig ist – für uns selbst und für die Weggemeinschaft:

Der gemeinsame Austausch eröffnet einen Raum der Vertrautheit, des wohlwollenden Zuhörens, durch das wir gestärkt werden. Ich darf fragend und suchend sein, ganz selbstverständlich und frei heraus über Bibeltexte reden und immer wieder Nahrung für meinen Alltag darin entdecken, wertvolle Impulse für den Umgang mit mir selbst und mit anderen. Gebet und Gesang lassen mich die Verbundenheit miteinander und mit Jesus erfahren. Immer wieder bittet jemand auch um das Gebet der anderen in besonderen Anliegen und weiß sich getragen. So wird aus dem Bibel-Teilen auch ein Leben-Teilen.

Nach einer gemeinsamen Gebetszeit klang unser Treffen (nicht nur die Zuhörer:innen Jesu waren am Ende des Tages hungrig!) aus bei einem Abendessen mit vielen mitgebrachten Köstlichkeiten.

Marianne Kaltner, Weggemeinschaft