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Wir laden ein zu Veranstaltungen: Gesprächskreise, Meditationstage, Exerzitienkurse, geistliche Begleitung,…
Wir schätzen die Begegnung mit Menschen und suchen mit ihnen den Austausch über Leben und Glauben.

Aktuelles

„Gesegnet – begleitet – gesendet“

Mit diesen drei Worten endete am Neujahrstag die Predigt. Seitdem gehen die Worte mit mir mit und blitzen, wie Lichter im Dunkeln an verschiedenen Stellen auf.
Wir sprechen uns in diesen Tagen Segen zu; sei es am Ende vieler Weihnachts- und Neujahrswünsche oder beim Gottesdienst mit Kindersegnung; ganz explizit, wenn die Sternsinger von Haus zu Haus gehen und Segenszeichen an der Eingangstür angebracht werden.
Dieser Segen fühlt sich doch an, wie ein Wanderstab, an dem ich mich festhalten kann, in der Ungewissheit dessen, was 2026 auf mich zukommt. Gesegnet ……………………………..
Begleitet fühle ich mich durch die Begegnungen in diesen Tagen. Da kommen Menschen zu Besuch, da nehme ich Einladungen wahr zum Kaffee mit den Nachbarn, da bleibt mehr Zeit für den Ratsch vor der Kirche oder beim Spaziergang auf der Straße. Momente – ich denen ich spüre, ich bin begleitet! Mich umgeben Menschen, die es gut meinen, die mir guttun, die mit mir unterwegs sind.
Und das Gesendet – Sein gilt doch tagtäglich. Es ging schon am 1.1. mit dem Welttag des Friedens los…………In meinem Umfeld ein wenig mehr davon möglich machen. An dem Platz an dem ich stehe, Botschafterin für die Hoffnung sein – auch wenn das heilige Jahr mit dem 31.12. zu Ende gegangen ist, bleibt doch das Anliegen – Zeugin der Hoffnung zu sein, inmitten dieser Welt mit all ihren Herausforderungen.
„Gesegnet – begleitet – gesendet“ – davon erzählt auch jede Krippendarstellung, die wir in diesen Tagen anschauen. Segen lag auf ihnen, sie waren nicht allein und der Auftrag lautete: aufbrechen in die Zukunft! Dies galt für die sogen. Heilige Familie, die Hirten, die Weisen.
Es gilt für dich und mich: Brich auf in die Zukunft – gesegnet, begleitet und gesendet!

Sr. Ruth Maria Stamborski, Stadl